Inhalt

Projekt: Seniorennetzwerk ­Schwäbisch Gmünd – für ein ­selbstbestimmtes Leben, Jahr: 2019

Projekttitel

Seniorennetzwerk ­Schwäbisch Gmünd – für ein ­selbstbestimmtes Leben

Setting

Familien / Wohnraum

Gemeinde

Zielgruppe

Seniorinnen / Senioren

Ort/Land

Schwäbisch Gmünd, (BW)

Jahr

2019

Projektträger

Hospitalstiftung zum Hl. Geist, Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd

→ Link zum Projekt Projektleitung

Birgit Schmidt
+49 7171 6035099

→ birgit.schmidt@schwaebisch-gmuend.de
Projektleitung "Seniorennetzwerk-Schwäbisch-Gmünd" Projektteam "Seniorennetzwerk-Schwäbisch-Gmünd" Projektteam "Seniorennetzwerk-Schwäbisch-Gmünd" Projektleitung "Seniorennetzwerk-Schwäbisch-Gmünd" Projektlogo "Seniorennetzwerk-Schwäbisch-Gmünd"

Seniorennetzwerk ­Schwäbisch Gmünd – für ein ­selbstbestimmtes Leben

Ehrenamtliches Engagement

Seit 2010 werden ältere Menschen in Schwäbisch Gmünd bei ihrem Wunsch in den eigenen vier Wänden zu bleiben, durch verschiedenste Angebote unterstützt. Eines der verschiedenen Angebote ist das ‚Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd‘. In diesem Netzwerk treffen ehrenamtlich Engagierte mit etablierten Institutionen zusammen, um eine gute Versorgung älterer und hilfebedürftiger Menschen sicherzustellen und Versorgungslücken zu schließen. Mit Hilfe von Ehrenamtlichen werden vom Senioren­netzwerk 16 verschiedene Angebote realisiert: Von der Wohnberatung und einem Seniorenfahrdienst über einen Mittagstisch und Hausbesuche bis hin zu einem Sorgentelefon und Einkaufsdienst.

„Ziel des Seniorennetzwerkes ist es, ältere und hilfe­bedürfte Menschen in ihrem Wunsch, so lange wie ­möglich zuhause wohnen zu bleiben, zu unterstützen.“
Ausgangslage

Was war der Anlass für die Gründung des Seniorennetzwerks?

Im Dezember 2010 wurden unter der Überschrift ‚Demografischer Wandel – ­Schwäbisch Gmünd schafft Zukunft‘ dessen Auswirkungen sowie strategische Handlungsfelder der Zukunft behandelt. Die Ergebnisse zeigten, dass dringend gehandelt werden muss. Bis 2040 soll die Zahl der über 80-jährigen um rund 30 Prozent zunehmen. Neben dem Pflegenotstand ist der Familiennotstand damit in aller Munde. Es wird Ersatzangebote brauchen, die ältere Menschen in ihrem Alltag unterstützen. Diese Aufgabe soll das Seniorennetzwerk übernehmen.

Ziele

Welche Ziele verfolgt das Seniorennetzwerk?

Ziel des Seniorennetzwerkes ist es, ältere und hilfebedürftige Menschen in ihrem Wunsch, so lange wie möglich zuhause wohnen zu bleiben, zu unterstützen. Neben ­einem entsprechenden Wohnumfeld braucht es auch die entsprechende Infrastruktur, tragfähige soziale Netzwerke und einen ausgewogenen Mix an Hilfsangeboten. Es soll eine Kultur entstehen, in der man sich umeinander kümmert.

Methoden

Wie arbeitet das Seniorennetzwerk?

Das Seniorennetzwerk verfügt bereits heute über ein umfangreiches Unterstützungsangebot für ältere Menschen, in welchem über 170 Ehrenamtliche aktiv sind. Geplant ist, dass wir uns in Zukunft mehr in Richtung Stadtteile orientieren. Wir wollen sogenannte ‚sorgende Gemeinschaften‘ aufbauen, in denen viele verschiedene Partner, wie das Generationenbüro, Ehrenamtliche, Vereine, aber auch verschiedene Gewerbe wie Bäcker, Friseur und Arzt, zusammenarbeiten. Die verschiedenen Angebote sollen sich am tatsächlichen Bedarf orientieren, der momentan erhoben wird.

Finanzierung

Wie wird das Seniorennetzwerk finanziert?

Das Seniorennetzwerk wird durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg, den Pflegekassen nach § 45d SGB XI, der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd und der Hospitalsstiftung zum Heiligen Geist Schwäbisch Gmünd finanziert.

Erfahrungen

Wie hat sich das Seniorennetzwerk in den letzten Jahren entwickelt?

Das Seniorennetzwerk wächst stetig, was uns natürlich freut. 2017 haben wir rund 650 Personen regelmäßig betreut. Auch führen wir laufend neue Dienstleistungen ein und gewinnen neue Kooperationspartner hinzu. Allerdings haben wir auch festgestellt, dass es äußerst schwierig ist, manche Personengruppen zu erreichen. Daher haben wir neue Angebote wie den präventiven Hausbesuch zum Geburtstag von Seniorinnen und Senioren eingeführt. Dies ist ein Anlass vorbeizuschauen und Hilfe und Unterstützung anzubieten, wenn diese notwendig sind.

PechaKucha im Rahmen des IBK-Studientags für Gesundheitsförderung und Prävention am 10. April 2019