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Projekt: Rauchfreie Schule – ein Schulentwicklungsprojekt, Jahr: 2005

Projekttitel

Rauchfreie Schule – ein Schulentwicklungsprojekt

Setting

Schulen / Bildung

Zielgruppe

Jugendliche

Kinder

Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter

Ort/Land

Stuttgart, (BW)

Jahr

2005

Projektträger

Gesundheitsförderung, Gesundheitsamt Stuttgart

Projektleitung

Elisabeth Dongus
+49 (0)7112 167 474

→ elisabeth.dongus@stuttgart.de
Logo Gesundheitsamt Stuttgart
Jugendliche mit Zigarette vor einer Backsteinwand

Rauchfreie Schule – ein Schulentwicklungsprojekt

Eine Prozessbegleitung für Schulen und ihre Mitglieder

Das Projekt «Rauchfreie Schule» will Schulen auf dem Weg zur rauchfreien Schule in einem einjährigen Prozess unterstützen und begleiten. Neu an dem Konzept sind zum einen, dass die Schulen ihre präventiven Ziele in einem partizipativen Prozess mit allen Beteiligten (Schüler, Lehrer, Eltern) selbst formulieren, womit die jeweiligen strukturellen Bedingungen der Schulen angemessen berücksichtigt werden können und die Umsetzung eine grössere Nachhaltigkeit erreichen kann. Zum anderen legt das Projekt besonderen Wert darauf, präventive Angebote mit Ausstiegsangeboten für Raucherinnen und Raucher zu koppeln.

Das Konzept versteht sich darüber hinaus als ein Instrument, um Schulen in der Entwicklung eines gesundheitsfördernden Leitbildes zu unterstützen.

Projektträger:

  • Caritasverband für Stuttgart e. V.
  • Evangelische Gesellschaft Stuttgart e. V.
  • Gesundheitsförderung, Gesundheitsamt Stuttgart
  • MädchenGesundheitsLaden e. V. Stuttgart
  • Release Stuttgart e. V.
  • Suchtbeauftragte für die Stuttgarter Schulen
  • Wilde Bühne e. V. Stuttgart
Ausgangslage

Der Raucheranteil in der Bundesrepublik Deutschland ist mit 16,7 Mio. Rauchern im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr hoch. Die Raucherquote unter den Jugendlichen ist in den letzten zehn Jahren wieder signifikant angestiegen und das Einstiegsalter in den Konsum hat sich weiter gesenkt.

Ziele

Ziel des Projektes ist es, den Einstieg von Jugendlichen in den Tabakkonsum zu verhindern bzw. zu verzögern, Ausstiegshilfen für rauchende Jugendliche und Erwachsene anzubieten und Schulen zu Orten zu entwickeln, an denen nicht geraucht wird.

Methoden
  • Werkstatt-Tag: Teilnehmende sind Vertreter der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft. Ziel ist die Einführung in das Thema, Bestandsaufnahme, Zielentwicklung, Massnahmenplanung, Gründung eines Schulteams.
  • Projektbegleitung/Schulteam: Begleitung und Unterstützung der Schulteams bei der Planung, Koordination und Umsetzung der erarbeiteten Massnahmen.
  • Fortbildung von relevanten Multiplikatoren: Schwerpunkt Lehrerfortbildung.
  • Veranstaltungen: Planung, Unterstützung bzw. Durchführung von Lehrerkonferenzen, Elternabende, Schulveranstaltungen etc.
  • Zusätzliche Module: Ausstiegskurse für Lehrer, Eltern und Schüler.
Finanzierung

Das Projekt ist ein neues und zusätzliches Angebot der beteiligten Kooperationspartner. Der zeitliche Aufwand muss daher durch zusätzliche Honorarkräftestunden erbracht und finanziert werden. In einem Umfang von ca. 30% werden die Kosten durch die Schulen in Form von Mitarbeit in den sogenannten «Schulteams» von Lehrern, Eltern und Schülern erbracht.

Die Gesamtkosten pro Schule, inklusive Ausstiegskurs für Schüler beträgt ca. 7500 Euro.