Inhalt

Projekt: PERSPEKTIVE, Jahr: 2005

Projekttitel

PERSPEKTIVE

Setting

Schulen / Bildung

Sonstige

Zielgruppe

Jugendliche

Ort/Land

Augsburg, (B)

Jahr

2005

Projektträger

Stadt Augsburg, Gesundheitsamt und Amt für Kinder, Jugend und Familie

Projektleitung

Dr. Eike Christiane Schumann
+49 (0)8213 242 023

→ praev.gesundheitsamt@augsburg.de

Gerald Bachmann

Logo Stadt Augsburg
Aus einer Flasche werden Schnapsgläser gefüllt

PERSPEKTIVE

Ein Projekt für und mit jugendlichen Aussiedlern zur Sucht- und AIDS-Prävention

Das Suchtpräventionsprojekt richtet sich an russischsprachige jugendliche Migranten. Im Rahmen der Massnahmen setzen sich die Jugendlichen mit dem Thema Sucht auseinander, lernen, Gefahren besser einzuschätzen und Lebensalternativen und Perspektiven zu entwickeln. Gearbeitet wird mit dem Peer-to-Peer-Ansatz/Multiplikatorenansatz, Zugangswege sind Sprachschulen, Wohnheime und Übergangsklassen.

Ausgangslage

Jugendliche Aussiedler haben ein erhöhtes Risiko für süchtige und selbstschädigende Verhaltensweisen. Sie gefährden dadurch ihre Gesundheit. Hintergrund sind häufig fehlende berufliche und/oder private Perspektiven. Aufgrund des hohen Aussiedleranteils ist das Thema für Augsburg besonders relevant.

Ziele

Zielgruppen snd russischsprachige jugendliche Migranten. Im Rahmen der Präventionsmassnahmen setzen sich die Jugendlichen mit dem Thema Sucht auseinander, lernen, Gefahren besser einzuschätzen und Lebensalternativen und PERSPEKTIVEn zu entwickeln.

Methoden

Systematische Zugangswege zur Zielgruppe sind

  • 1. Sprachschulen
  • 2. Wohnheime und
  • 3. Übergangsklassen

Gearbeitet wird mit dem Peer-to-Peer-Ansatz/Multiplikatorenansatz.

Durchführung von Präventionsmassnahmen durch geschulte und ständig betreute:

  • muttersprachliche Peers (Jugendliche, die insbesondere im Sport/Verein aktiv sind, die sich für ein suchtfreies Leben entschieden haben und ihre Erfahrungen weitergeben wollen)
  • muttersprachliche Fachleute/Multiplikatoren (Ärzte, Sozialarbeiter etc.) für die Elternarbeit und die Arbeit mit Jugendlichen
  • Lehrer/Erzieher (Schulen, Sprachschulen) als Multiplikatoren/Schnittstellenvernetzer (z.B. zur Suchtberatung)
Finanzierung
  • Stadt Augsburg: personelle Ressourcen, Räume sowie Projektmittelanteil.
  • Kooperationspartner: personelle Ressourcen

Benötigte Mittel: für Schulungen und die Betreuung der Multiplikatoren sowie Materialien (Infomaterial etc.)

Erfahrungen

Laufzeit

  • Keine Begrenzung geplant. Vorgesehen ist, dass das Projekt in bestehenden Strukturen verankert wird und kontinuierlich weiterläuft.
  • Zunächst Implementierung zweier Pilotprojekte in zwei Augsburger Regionen, Anbindung an bestehende Strukturen (Stadtjugendring, katholische Jugendfürsorge), dann Aufbau weiterer regionaler Projekte.

Qualität & Evaluation

  • Die fachliche Begleitung erfolgt über die Aktion Jugendschutz Bayern (Projekterfahrung in der präventiven Arbeit mit der Zielgruppe, Vorhandensein von Schulungsmöglichkeiten und Arbeitsmaterialien).
  • Eine Evaluation ist angestrebt.