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Projekt: No alc for kids, Jahr: 2008

Projekttitel

No alc for kids

Setting

Vereine / Freizeit

Sonstige

Zielgruppe

Kinder

Jugendliche

Sonstige

Ort/Land

Weilheim, (B)

Jahr

2008

Projektträger

Suchtpräventionskreis des Suchtarbeitskreises Weilheim-Schongau im Gesundheitsamt des Landratamtes Weilheim-Schongau

Projektleitung

Petra Regauer
+49 (0)881 681 1615

→ p.regauer@lra-wm.de
Projektlogo "No Alc for Kids"
das Gäste darauf aufmerksam macht,dass die Abgabe von Alkohol strafbar ist Plakat,das Gäste darauf aufmerksam macht,dass die Abgabe von Alkohol strafbar ist

No alc for kids

Schulungen des Kassenpersonals in Supermärkten, Tankstellen und Getränkemärkten zum Verkauf von Alkoholika an Jugendliche.

Die Schulungen finden an den Arbeitsplätzen statt, dauern zwei Stunden, für die das Personal freigestellt ist und umfassen die gesetzlichen Grundlagen zum Jugendschutzgesetz und die Alltagssituationen an den Kassen. Die Kosten tragen die Märkte. Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen sind durchweg positiv. Nach erfolgreicher Teilnahme des Personals und der Unterstützung der Geschäftsleitung werden Urkunden, Aufkleber und Plaketten überreicht, die den Markt für das besondere Engagement auszeichnen. Teilweise wird auch in den örtlichen Medien darüber berichtet. Aufkleber und Plaketten haben Jugendliche gestaltet.

Ausgangslage

Weshalb haben Sie das Projekt lanciert?

◾Anfang des Jahres 2007 gab es in unserem Landkreis mehrere Vorfälle mit Alkoholexzessen von Jugendlichen. Besorgte Eltern wandten sich an den Präventionskreis des Suchtarbeitskreises Weilheim-Schongau mit dem Anliegen, den Alkoholverkauf an Jugendliche einzudämmen.
◾Mit diesen Eltern wurde das Projekt «no alc for kids» entwickelt.

Ziele

Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Projekt?

◾Verkauf von Alkoholika an Jugendliche unterbinden
◾Einhaltung des Jugendschutzgesetzes
◾Vermeidung exzessiven Alkoholkonsums bei Jugendlichen

Methoden

Wie haben Sie die Projektidee umgesetzt?

◾Schulungen von Kassenpersonal
◾Informationen des Jugendschutzgesetzes
◾Rollenspiele von Alltagssituationen an Kassen
◾Reflexion, Diskussion, Feedback zu den Schulungen

Finanzierung

Wie wird das Projekt finanziert?

In der Pilotphase wurde für zwei Supermarktketten die Mittel des Suchtarbeitskreises verwendet. Jetzt zahlen die Märke die Kosten selbst.

Erfahrungen

Wie hat sich das Projekt entwickelt?

Sehr positive Rückmeldungen des Kassenpersonals, das sich häufig in den gestressten Einkaufssituationen überrumpeln lässt und sich mit den fordernden Jugendlichen allein gelassen fühlt. Durch die Schulung konnte das Personal gestärkt und ein neues Bewusstsein geweckt werden.