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Projekt: MigesBalù, Jahr: 2005

Projekttitel

MigesBalù

Setting

Familien / Wohnraum

Zielgruppe

Migrantinnen / Migranten

Ort/Land

St. Gallen, (CH )

Jahr

2005

Projektträger

Ostschweizerischer Verein für das Kind, St.Gallen

Projektleitung

Mariann Baschnonga
+41 (0)71 227 11 78

→ m.baschnonga@ovk.ch
Logo Ostschweizerischer Verein für das Kind
Kind sortiert Plastikbuchstaben

MigesBalù

Säuglinge und Kleinkinder aus Familien mit Migrationshintergrund sollen einen guten Start in unserer Gesellschaft haben, so dass sie gesund und integriert in den Kindergarten eintreten.

Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund haben nicht selten einen schweren Start in die Gesellschaft und Intergrationsprobleme. Die Ursachen sind vielfältig. Das Projekt setzt bereits bei den Kindern im Säuglings- und Kleinkindesalter an, indem es ein niederschwelliges Beratungs- und Informationsangebot für deren Eltern zur Verfügung stellt.

Ziele

Zielgruppe des Projekts sind Eltern mit Kindern im Vorschulalter (0–6 Jahre) aus den Herkunftsländern ehemaliges Jugoslawien, Sri Lanka und Türkei. Ziele sind:

  • Die Institution der Mütter- und Väterberatung (MVB) für Migrantinnen und Migranten zu öffnen und den Anteil an erreichbaren Familien aus dem ehemaligen Jugoslawien, Sri Lanka und der Türkei für das niederschwellige Angebot zu erhöhen.
  • Ein Vorgehen mit Modellcharakter für Fachstellen in der Beratung und Betreuung von Klienten mit Migrationshintergrund zu entwickeln, insbesondere für andere MVB in der Schweiz.
  • Erkenntnisse und Erfahrungen des 3-jährigen Pilotprojektes liefern stichhaltige Daten zur Wirkung von interkulturellen Vermittlerinnen und Vermittlern in der Gesundheitsvorsorge für Säuglinge und Kleinkinder aus Familien mit Migrationshintergrund.

Ein anvisiertes Ziel dieser Projekteingabe ist, dass die Kosten für die interkulturellen Vermittler/-innen nach der Projektphase von den Gemeinden bezahlt werden.

Methoden
  • Abendsprechstunden
  • Einsatz von interkulturellen Vermittlerinnen und Vermittlern in der Kontaktaufnahme, Beratung, in den Elternbildungskursen und bei Gruppenberatungen in den Treffpunkten/Vereinslokalen
  • Übersetzung der Elterndokumentationen
  • aktive Empfehlung der Elternbildungskurse
  • breite Vernetzung mit Ausländervereinigungen und Fachstellen
Finanzierung

Wir danken für die Unterstützung durch Suissebalance, die Integrationsfonds der Stadt St.Gallen und des Kantons St.Gallen, sowie dem Bundesamt für Zuwanderung.