Inhalt

Projekt: Kinder stark machen: Mit und durch Sport, Jahr: 2001

Projekttitel

Kinder stark machen: Mit und durch Sport

Setting

Vereine / Freizeit

Schulen / Bildung

Zielgruppe

Kinder

Jugendliche

Ort/Land

Dornbirn, (A )

Jahr

2001

Projektträger

SUPRO im Rahmen der Kampagne «Kinder stark machen».

→ Link zum Projekt Projektleitung

Mag. Christian Rinder
+43 5572 55155 15

→ christian.rinder@supro.at
Projektogo "Kinder stark machen mit Sport"
Fünf Jungen,die einen Ausweis zeigen

Kinder stark machen: Mit und durch Sport

Suchtprävention mit und durch Sport

Sport findet idealerweise in einem Umfeld statt, das Lebenslust und Wohlbefinden fördert. Hier setzt ein Vorarlberger Projekt an: Mit Sport- und Spielveranstaltungen in Vereinen und Schulen. Mit Fortbildungangeboten für Trainer/-innen und Lehrpersonen. Im Vordergrund steht dabei bewusst nicht Prävention, sondern Jugendarbeit als Ganzes. Weil Gesundheit auch Spass machen soll und kann…

KINDER STARK MACHEN MIT SPORT ist ein Programm der SUPRO im Rahmen der Kampagne «Kinder stark machen».

„Sport ist Bewegung – Bewegung ist Leben“
Ziele

Ziel des Programm ist es, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen zu stärken, ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit zu fördern und sie damit so stark zu machen, von sich aus «NEIN» zu Suchtmitteln zu sagen.

Methoden

Bewegung stellt eine lebensnotwendige Voraussetzung für eine gesunde persönliche Entwicklung dar und sollte schon im Kindesalter Teil des alltäglichen Lebens sein. So kann Bewegung in den verschiedensten Bereichen der menschlichen Physiologie wie zum Beispiel im Herz-Kreislaufbereich oder zur Osteoporoseprophylaxe vorbeugend wirken. Im Mittelpunkt sollte jedoch ein vielfältiges Sportangebot stehen und speziell im Kindesalter sollte eine zu frühe Spezialisierung verhindert werden.

Besonders im Sportverein ist es wichtig, Bedingungen zu schaffen, um Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stark zu machen. Dadurch lernen sie mit schwierigen Situationen im Leben umzugehen. Selbstvertrauen, Spass und Freude, Durchsetzungsvermögen und Leistungswille können im und durch den Sport vermittelt werden, wodurch Kinder und Jugendliche sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln können.

Wir verstehen unser Programm als Geflecht verschiedener Einflussfaktoren. Kinder und Jugendlichen immer nur aufzuzeigen, was sie nicht tun dürfen, erachten wir als wenig sinnvoll. Anstatt dessen wollen wir ihnen sinnvolle Alternativen anbieten. Eine davon stellt der Sport dar. Allerdings ist dieser nicht suchtpräventiv per se, wie unrühmliche Beispiele prominenter Sportler zeigen. Wir versuchen daher, alle Multiplikatoren im Sport mit unseren Anliegen zu erreichen und ihnen Fortbildungen zum Thema «Chancen und Möglichkeiten der Suchtprävention im Sport» anzubieten. Die so noch besser ausgebildeten Trainer und Übungsleiter gehen verantwortungsbewusster mit Kindern und Jugendlichen im Sport um.

Wir bieten den Kindern Alternativen an und bilden die, welche die Inhalte umsetzten weiter aus. Begleitet wird das alles mit Veranstaltungen, einer breiten Öffentlichkeitsarbeit und Informationsbereitstellung.

Zu anderen sucht- und drogenpräventiven Projekten im Sport, sowohl im In- als auch im Ausland, heben wir uns bewusst ab. Dies nicht aus Arroganz oder Hochnäsigkeit, sondern vielmehr aus Erfahrungen und Überzeugung. Erfahrungen, die wir im Umgang mit Sportverbänden, Sportvereinen und Trainern, Übungsleitern etc. haben.

Schon der Beginn zeigte deutlich die Angst der Verbände und Vereine, im suchtpräventiven Bereich tätig zu werden, da man sich diesbezüglich stark überfordert sah. Daraus wuchs auch die Überzeugung, dass eine nachhaltige suchtpräventive Wirksamkeit im Sport nur dann erreicht werden kann, wenn der Kontakt zu den Multiplikatoren auf einer breiten und sehr intensiven Ebene erfolgt.

Nur suchtpräventive, theoretische Inhalte anzubieten wäre sehr ermüdend. Die Probleme im Traineralltag sind auch viel umfangreicher. Die Zeit ist knapp, also würde die Suchtprävention mit hoher Wahrscheinlichkeit als erste zurückgestuft werden. Da aber eine allgemeine gute Jugendarbeit der wahre Kern suchtpräventiver Arbeit in einem Sportverein ist, gilt es, diese zu fördern.

Die Säulen des Programms

  • Sensibilisierung Information der Öffentlichkeit und der Sportorganisationen vom Bestand und zu den Inhalten des Programms
  • Aktivierung Angebot von diversen Sport-Spiel-Veranstaltungen für Kinder
  • Implementierung Fortbildungen, Seminare, Tagungen und Ausbildungen werden den Multiplikatoren im Sport angeboten