Inhalt

Projekt: Förderung der Gesundheit und des Gesundheitsbewusstseins bei jugendlichen Arbeitslosen, Jahr: 2005

Projekttitel

Förderung der Gesundheit und des Gesundheitsbewusstseins bei jugendlichen Arbeitslosen

Setting

Betriebe / Arbeitsplatz

Sonstige

Zielgruppe

Jugendliche

Ort/Land

Dornbirn, (A )

Jahr

2005

Projektträger

Dornbirner Jugendwerkstätten, Dornbirn

Projektleitung

Christiana Beer
+43 (0)5572 513 51-17

→ bildung.djw@schule.at
Eine Frau an einem Fertigungsarbeitsplatz

Förderung der Gesundheit und des Gesundheitsbewusstseins bei jugendlichen Arbeitslosen

Gesundheitskurs für arbeitslose Jugendliche

Länger arbeitslosen Jugendlichen fehlt häufig Wissen und Erfahrung in Bezug auf gesunde Lebensführung und das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Lebensstil, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Das führt zu häufigen Krankenständen. Das Projekt versucht, bei den Betroffenen das Gesundheitsbewusstsein zu fördern und Fehlverhalten entgegenzuwirken.

Ausgangslage

In den Dornbirner Jugendwerkstätten arbeiten ca. 25 langzeitarbeitslose Jugendliche, die auf die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Den Jugendlichen fehlt Wissen und Erfahrung in Bezug auf gesunde Lebensführung und das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Lebensstil, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Bei vielen kam es wegen häufiger Krankenstände zum Arbeitsplatzverlust. Die Ursache liegt oft in gesundheitsschädigendem Verhalten wie ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Schlafmangel, ungünstige Stressbewältigungsmuster (Suchtmittel) etc. Durch dieses Fehlverhalten geraten die Jugendlichen in der Folge oft in mehrfacher Hinsicht psychisch, sozial und/ oder materiell unter Druck.

Ziele
  • Körper- und Gesundheitsbewusstsein schaffen
  • Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit
  • Abbau von beruflichem Stress durch körperlichen Ausgleich / Entspannung
  • Körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden Arbeitsplatzsicherheit durch gute Konstitution
Methoden

 

Kurs unter der Leitung einer diplomierten Physiotherapeutin. Um die geschlechtsspezifischen Eigenheiten ausreichend berücksichtigen zu können, gibt es getrennte Kurse für Frauen und Männer.

1. Modul:

  • Auseinandersetzung mit der eigenen gesundheitlichen Situation
  • Schulung der Körperwahrnehmung
  • Körperreaktionen
  • Praktische Übungen zur Steigerung des gesundheitlichen Wohlbefindens

2. Modul:

  • Körperliche Signale erkennen
  • Verantwortungsgefühl für den eigenen Körper
  • Kennenlernen von Möglichkeiten, die eigene Gesundheit zu unterstützen
  • Praktische Übungen zur Entspannung und zum Stressabbau

3. Modul:

  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten im Umgang mit Stress
  • Körperlicher und seelischer Ausgleich
  • Praktische Übungen zum Ausgleich körperlicher und seelischer Spannungen

4. Modul:

  • Praktische Übungen – Körperschulung
Finanzierung

Projektkosten lt. Kostenschätzung:

  • Konzeptentwicklung, Durchführung, Evaluation und Dokumentation 4730.–
  • Verdienstentgang für die Jugendwerkstätten 970.–
  • Div. Sachkosten 300.–
  • Gesamt EUR 6000.–

Einnahmen:

  • Bildungsbudget der Dornbirner Jugendwerkstätten 1000.–
  • Fördergelder / Preisgeld 5000.–
  • Gesamteinnahmen EUR 6000.–
Erfahrungen

Erfolgskriterien

  • Nachhaltigkeit: Rückgang der Krankenstände mit unklaren Krankheitsbildern
  • Ventile schaffen: Abbau von Stress durch körperlichen Ausgleich und Entspannungsmethoden