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Safe it first! Mit uns gegen K.O.-Tropfen
SettingVereine / Freizeit
Schulen / Bildung
Sonstige
ZielgruppeJugendliche
Erwachsene
Fachpersonenn
Ort/LandEbersberg, (B)
Jahr2026
ProjektträgerLandratsamt Ebersberg / Gesundheitsregion plus Ebersberg und Kreisjugendamt Ebersberg
→ Link zum Projekt ProjektleitungAndrea Fischer, Projektleitung; Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregionen plus Landkreis Ebersberg
+49 (0)8092-823 121
Ingo Pinkofsky, Projektleitung; Jugendschutzbeauftragter/Kreisjugendamt Ebersberg
Safe it first! Mit uns gegen K.O.-Tropfen
Frisch gedacht!
"Safe it first! Mit uns gegen K.O.-Tropfen" ist eine Aufklärungs- und Präventionskampagne des Landratsamtes Ebersberg (Gesundheitsregion plus und Kreisjugendamt). Ziel ist die Sensibilisierung für die Gefahren von K.O.-Tropfen sowie die Vermittlung von Schutz- und Handlungsmöglichkeiten. Die Kampagne umfasst Informationsmaßnahmen bei Veranstaltungen, Workshops für Schulen, MultiplikatorInnen-Schulungen für Fachpersonen sowie Öffentlichkeitsarbeit. Materialien und Konzepte werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Projekt wurde 2018 entwickelt und seit 2023 um schulische Präventionsangebote erweitert.
„Aufklären, schützen, handeln: Wir sorgen für mehr Sicherheit auf Partys und in Schulen – weil jedes Opfer eines zu viel ist.“
Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?
Anlass für die Kampagne waren wiederkehrende Berichte über (sexuelle) Gewalt im Zusammenhang mit K.O.-Tropfen auf öffentlichen Veranstaltungen sowie eine Zunahme von Verdachtsfällen im Landkreis. Da das Thema in der Öffentlichkeit kaum präsent war und keine vergleichbaren Angebote existierten, wurde 2018 die Initiative ergriffen, um eine Wissenslücke in der Präventionsarbeit zu schließen.
Welche Ziele verfolgt das Projekt?
Hauptziel ist es, das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für die Gefahren von K.O.-Tropfen zu schärfen und ihnen praktisches Wissen zum Selbstschutz zu vermitteln. Ein besonderer Fokus liegt auf der Aufklärung von Jugendlichen, die als Partygäste oft noch unbedarft agieren. Zudem sollen die gesammelten Erfahrungen im Sinne eines Multiplikatoren-Modells an Fachkollegen weitergegeben werden.
Wie wurde das Projekt umgesetzt?
In Zusammenarbeit zwischen der Gesundheitsregion plus und dem Kreisjugendamt wurde ein auf mehreren Säulen aufbauendes Konzept entwickelt:
- Veranstaltungs-Prävention: Kooperationen mit Veranstaltern zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen sowie Information der Gäste durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit vor Ort.
- Schulische Workshops: Drei modulare Konzepte für verschiedene Zeitrahmen (von der Einzelstunde bis zur Großveranstaltung), die Schülern Wissen und Schutzmaterialien vermitteln.
- Fachkräfte-Schulung: Durchführung von Multiplikatoren-Schulungen, um Fachkräfte in der Anwendung der Workshop-Methodik anzuleiten.
- Kostenloser Wissenstransfer: Alle Konzepte und Materialien werden interessierten Stellen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Wie wird das Projekt finanziert?
Die Projektarbeit erfolgt im Rahmen der regulären Aufgaben der beteiligten Fachkräfte im Landratsamt. Die Sachkosten für Informationsmaterialien und Konzepte werden seit 2018 aus laufenden Haushaltsmitteln sowie durch Spenden finanziert.
Welche Erfolge konnten erzielt werden?
Die Kampagne verzeichnet eine kontinuierliche Nachfrage: Seit 2018 wurden bei Veranstaltungen bereits mehrere zehntausende Besuchende erreicht. Die eingeführten Schulworkshops erreichten seit 2024 mehrere tausende Schülerinnen und Schüler. Die positiven Rückmeldungen aus den Evaluationen einer Schulklasse bestätigen die Notwendigkeit des Angebots und führen zu einer fortlaufenden Weiterentwicklung der Konzepte.