Inhalt

Projekttitel

Xunde Riedenbörger

Setting

Schulen / Bildung

Zielgruppe

Kinder

Jugendliche

Ort/Land

Bregenz, (A )

Jahr

2013

Projektträger

Schulverein Sacré Coeur Riedenburg

→ Link zum Projekt Projektleitung

Dipl. Päd. Gerda Krämer
+43 (0)664 636 50 06

→ gerda.kraemer@aon.at
Projektleiterin Dipl. Päd. Gerda Krämer Logo Sacré Coeur Riedenburg
Kinder,die auf eine Gymnastikmatte Spass haben. Mädchen,die durch einen Gang laufen

Xunde Riedenbörger

Das Gesundheitsförderungskonzept setzt in verschiedenen Situationen im Schulalltag an, um Schüler für Gesundheits- und Präventionsthemen zu begeistern.

In einer „gesunden Schule“ ist es leichter, Gesundheit und Leistungsfähigkeit sowie Freude am Lehren und Lernen zu fördern und somit persönliche Bestleistungen zu erzielen. Im Rahmen der Schulentwicklung „Riedenburg neu“ hat daher eine engagierte Arbeitsgruppe ein umfassendes Gesundheitsförderungskonzept für die Riedenburger Schulen erarbeitet. Gemeinsames Lernen statt Lehren, Methodenvielfalt, Individualisierung und Kreativität werden großgeschrieben, um die Schülerinnen zu begeistern. In jeder Klasse des Gymnasiums und der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe wird ein Gesundheitsthema fächerübergreifend bearbeitet. Ernährung, Bewegung, Wohlbefinden, ein respektvoller Umgang miteinander sowie Suchtprävention sind die zentralen Themen.

„In einer ‚gesunden Schule‘ ist es leichter, Gesundheit und Leistungsfähigkeit sowie Freude am Lehren und Lernen zu fördern und somit persönliche Bestleistungen zu erzielen.“
Ausgangslage

Was bewegte Sie dazu, dieses Projekt ins Leben zu rufen?

Gerda Krämer: Die Lehrpersonen der Riedenburger Schulen sehen es als ihre Aufgabe, die Schülerinnen durch ganzheitliches Lehren und Lernen in in ihrem persönlichen Reifen/ Wachstum und bei der Entwicklung ihrer Lebens- und Gesundheitskompetenzen zu unterstützen. Sie nehmen diese Herausforderung an und gestalten gemeinsam mit den Schülerinnen – mit viel Einsatz, Phantasie und Kreativität – das umfassende Projekt „Xunde Riedenbörger“, das nachhaltig in den Riedenburger Schulen verankert wird.

Ziele

Was möchten die Riedenburger Schulen mit dem Projekt erreichen?

Gerda Krämer: Wir möchten die Schulen Riedenburg als gesundheitsfördernde Bildungseinrichtungen positionieren und die Gesundheitsförderung im Schulprofil verankern. Folgende Ziele sind ebenfalls wichtig: Entwicklung von nachhaltigem Wissen zum Thema Gesundheit, Erarbeitung eines Schwerpunkts zum Thema Gesundheitsförderung für jede Schulstufe, positive Veränderung des Trinkverhaltens, Befähigung zu kritischen Konsumentenentscheidungen, Entwicklung eines bewussten Konsumverhaltens, vermehrter Einsatz von gesunden und regionalen Lebensmitteln, regelmäßige Bewegungseinheiten und Bewegungspausen pro Woche, positive Einstellung zum eigenen Körper, gestärktes Selbstwertgefühl, bewusster Medienkonsum, Stärkung der Soft Skills.

Methoden

Wie führen Sie die Schülerinnen und Schüler an das Thema heran?

Gerda Krämer: Allgemeine Maßnahmen sind eine gesunde Schulverpflegung (kostenlose Äpfel als Nachmittagsjause, täglich ein frisch gefüllter Obstkorb, frisch zubereitete Speisen durch die Schulküche, etc.) sowie Bewegungspausen im Unterricht. Die Schülerinnen werden durch eigenverantwortliches Lernen in Teampoolstunden, Bewegungspausen und Sport, eine gesunde Verpflegung und durch Projekte in den einzelnen Schulstufen, wie zum Beispiel „Ballkick statt Mausklick“ oder „Body and Soul“, an das Thema Gesundheit herangeführt.

Finanzierung

Wer unterstützt das Projekt „Xunde Riedenbörger“?

Gerda Krämer: Unser Projekt wird finanziert durch Mittel vom Fonds Gesundes Österreich und Fonds Gesundes Vorarlberg, vom Regionalen Bildungsmanagement Vorarlberg, vom Elternverein der Schulen Riedenburg und dem Kuratorium der HLW Riedenburg, vom Schulverein Sacré Coeur Riedenburg und durch Selbstbehalte der Schülerinnen.

Erfahrungen

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Projekt gemacht und wie sehen Sie den weiteren Verlauf?

Gerda Krämer: Das Schulmodell „Riedenburg neu“ bietet mit den geplanten Teampools eine besondere Form des projektbezogenen und fächerübergreifenden Unterrichts und eine einzig­artige Möglichkeit, Themen der Gesundheitsförderung umfassend zu bearbeiten. Nachhaltigkeit wird erzielt, indem Inhalte weiterentwickelt, methodisch-didaktisch ständig adaptiert und in Form eines Materialienpools allen Lehrpersonen zur Verfügung gestellt werden. Gesundheitsförderung wird auf vielen Schultern verteilt, denn die Trägerfächer der Teampools wechseln jährlich und damit auch die Teampoollehrer/innen. Mit den Jahren werden fast alle Lehrpersonen unserer Schule in diesen Teampools unterrichten und somit auch Themen der Gesundheitsförderung mit ihren Schülerinnen bearbeiten. Sie werden somit zu Multiplikatoren und es hängt nicht alles an den Lehrerinnen des Gesundheitsteams.