Inhalt

Projekttitel

Good Vibes only

Setting

Vereine / Freizeit

Schulen / Bildung

Gemeinde

Zielgruppe

Bevölkerung allgemein

Kinder

Jugendliche

Ort/Land

Bersbuch, Bregenzerwald, (A )

Jahr

2026

Projektträger

Offene Jugendarbeit Bregenzerwald

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Agnes Hollenstein
+43 664 1204745

→ office@ojb.at

Simone Angerer und Veronika Franz, Projektkoordination

Good Vibes only

Frisch gedacht!

"Good Vibes only" ist ein Präventionsprojekt zur Förderung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen im Bregenzerwald (Vorarlberg). Das Projekt wurde von der Offenen Jugendarbeit Bregenzerwald in Kooperation mit der Regio Bregenzerwald und regionalen Schulen initiiert. Schülerinnen und Schüler setzten sich im Unterricht mit positiven Affirmationen und Botschaften auseinander und gestalteten daraus kreative Beiträge wie Karten, Audio- und Videoinhalte. Zur Unterstützung wurden Lehrmaterialien ("Lehrer-Kits") für den Schulunterricht entwickelt. Die entstandenen Arbeiten wurden gedruckt, verbreitet und in Ausstellungen präsentiert. 

„Durch Good Vibes only nehmen wir den Druck, der durch schulische Anforderungen, soziale Medien und eigene Selbstzweifel entsteht, und ersetzen ihn durch eine stärkende, optimistische innere Haltung.“
Ausgangslage

Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?

Das Projekt entstand vor dem Hintergrund zunehmender psychischer Belastungen bei Jugendlichen, etwa durch schulischen Druck, soziale Medien und Selbstzweifel. In Schulen und der Jugendarbeit wurde erkannt, dass viele junge Menschen Schwierigkeiten mit ihrem Selbstwert und ihrem Selbstbild haben. Gleichzeitig besteht ein Bedarf an früher Prävention im Bereich mentale Gesundheit sowie an niederschwelligen Angeboten, die Jugendliche gut erreichen.

Ziele

Welche Ziele verfolgt das Projekt? 

Das Projekt zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen zu stärken und ihre positive Selbstwahrnehmung zu fördern. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau von Resilienz, also die Fähigkeit, mit Stress und Krisen besser umzugehen. Außerdem soll das Thema mentale Gesundheit enttabuisiert werden. Ein wichtiger Bestandteil ist die aktive Einbindung der Jugendlichen, sodass sie den Prozess mitgestalten können.

Methoden

Wie wurde das Projekt umgesetzt? 

Die Umsetzung erfolgt vor allem über Workshops in Schulen, die in den Unterricht integriert werden. Dabei wird mit sogenannten Affirmationen gearbeitet, also positiven Glaubenssätzen. Ergänzend kommen kreative Methoden zum Einsatz, wie das Gestalten von Postkarten, Zeichnungen oder Texten mit positiven Botschaften. Reflexion und Gespräche über Gefühle, Selbstbild und Druck spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse werden teilweise in Ausstellungen präsentiert, wodurch die Arbeiten der Jugendlichen Wertschätzung erfahren.

Finanzierung

Wie wird das Projekt finanziert? 

Das Projekt wird finanziert durch den Sieglinde und Markus Götze Fonds.

Erfahrungen

Welche Erfolge konnten erzielt werden? 

Die bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Insgesamt konnten 1.908 Schüler*innen in 85 Klassen direkt eingebunden werden. Die 20.000 verteilten Karten sorgten für eine hohe Sichtbarkeit weit über die Schule hinaus. Lehrpersonen schätzten die gute Einbindung in den Unterricht und die Jugendlichen fühlten sich ernst genommen, was dazu führte, dass sie offener über Gefühle sprachen. Aufgrund dieses Erfolgs ist für 2026 eine Ausweitung auf die Schulen der Subregion Hinterwald geplant.