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find help – Zentrale Angebotsplattform für frühe Unterstützung und Prävention
SettingGemeinde
Schulen / Bildung
Familien / Wohnraum
ZielgruppeSeniorinnen / Senioren
Fachpersonenn
Bevölkerung allgemein
Ort/LandSt.Gallen, (CH )
Jahr2026
ProjektträgerOstschweizer Forum für psychische Gesundheit
→ Link zum Projekt→ Weiterer Link zum Projekt Projektleitung
Yvonne Hallenbarter
+41 58 229 89 97
Jürg Engler
+41 58 229 87 69
find help – Zentrale Angebotsplattform für frühe Unterstützung und Prävention
Gesundheit 4.0
"find help" ist eine digitale Plattform zur Orientierung im Gesundheits- und Sozialwesen, die Menschen in belastenden Lebenssituationen einen schnellen Zugang zu passenden Unterstützungsangeboten ermöglicht. Die Plattform bündelt qualitätsgeprüfte Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Beratung und soziale Unterstützung und macht sie über Such- und Filterfunktionen leicht auffindbar. So erhalten auch Fachpersonen einen verlässlichen Gesamtüberblick. Entwickelt wurde das Projekt vom Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit in Zusammenarbeit mit mehreren Kantonen und Partnerregionen. Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt und unterstützt eine frühzeitige Vermittlung zu geeigneten Hilfsangeboten.
„find help ermöglicht Menschen in Belastungssituationen einen schnellen und niederschwelligen Zugang zu passender Unterstützung.“
Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?
In der Ostschweiz waren Beratungs- und Unterstützungsangebote auf viele verschiedene Quellen verteilt. Diese Fragmentierung führte dazu, dass Hilfesuchende passende Angebote am Wohnort oft nur schwer oder zu spät fanden. Auch für Fachpersonen fehlte ein verlässlicher Gesamtüberblick, was eine frühzeitige Unterstützung erschwerte und die Wirksamkeit von Prävention minderte.
Welche Ziele verfolgt das Projekt?
Das Ziel ist es, Doppelspurigkeiten zu vermeiden und den Weg zu Prävention, Beratung, Frühintervention und Behandlung massiv zu verkürzen. Die Plattform soll Orientierung in komplexen Lebenslagen bieten, soziale Isolation bekämpfen und die psychische Gesundheit durch den direkten Zugang zu Hilfe stärken.
Wie wurde das Projekt umgesetzt?
Technisch baut die Plattform auf eine zentrale Datenstruktur und moderne Schnittstellen. Ein Erfolgsfaktor ist die dezentrale Datenpflege: Kantonale und regionale Stellen pflegen ihre Angebote selbst, was Aktualität und Nähe zur Bevölkerung sicherstellt. Das nutzerzentrierte, barrierearme Frontend wurde in den letzten Jahren technologisch komplett erneuert.
Wie wird das Projekt finanziert?
Trägerin von "find help" ist das Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit. Die Geschäftsstelle ist bei ZEPRA / Amt für Gesundheitsvorsorge des Kantons St.Gallen angesiedelt und wird in einem Leistungsauftrag geführt. Dort liegen operative Verantwortung, Qualitätssicherung und Koordination. Die letzte Weiterentwicklung wurde durch die beteiligten Kantone und Stiftungen finanziert.
Welche Erfolge konnten erzielt werden?
Über 35 Websites von Kantonen, Gemeinden und Fachstellen haben "find help" bereits integriert. Im letzten Jahr verzeichnete das Suchtool rund 95.000 Nutzerinnen und Nutzer, was das enorme Bedürfnis nach verlässlicher Orientierung bestätigt. Aufgrund der modularen Bauweise laufen derzeit Gespräche mit rund 10 weiteren Kantonen, um die Plattform regional weiter auszuweiten.