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Choir@Home
SettingVereine / Freizeit
Schulen / Bildung
Spitäler / Heime
ZielgruppeBevölkerung allgemein
Jugendliche
Erwachsene
Ort/LandVaduz, (FL)
Jahr2026
ProjektträgerUniversität Liechtenstein
→ Link zum Projekt ProjektleitungDr. Janine Hacker
+423 265 13 13
Choir@Home
Gesundheit 4.0
Das ERASMUS+ Forschungsprojekt "Choir@Home" ist ein internationales Projekt zur Entwicklung von Methoden und technischen Lösungen für virtuelle Chorproben. Ausgangspunkt waren die Erfahrungen während der COVID-19-Pandemie, als viele Chöre ihre Präsenzproben unterbrechen mussten und digitale Formate erprobten. Im Rahmen des Projekts wurden bestehende Ansätze für Online-Proben analysiert und technische Lösungen sowie pädagogische Konzepte entwickelt, die anschließend in Online-Proben und Konzerten mit einem Laborchor getestet wurden. Ziel war es, Chören Werkzeuge und Empfehlungen zur Durchführung digitaler oder hybrider Chorproben bereitzustellen.
„Gemeinsames Singen ist gesundheitsfördernd – digitale Werkzeuge machen es möglich, diese Verbindung auch über Distanzen hinweg aufrechtzuerhalten und Generationen zu verbinden.“
Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?
Das gemeinsame Singen fördert das körperliche und geistige Wohlbefinden. Die Pandemie erzwang eine Unterbrechung von Präsenzproben und ihre Verlagerung in den virtuellen Raum. Viele experimentelle Ansätze scheiterten jedoch aufgrund technischer Probleme, fehlender pädagogischer Konzepte sowie mangelnder Akzeptanz von Online-Chorproben.
Welche Ziele verfolgt das Projekt?
Das Ziel dieses Projekts war es, Chöre in die Lage zu versetzen, online zu proben. Zu diesem Zweck wurden existierende Erfahrungen konsolidiert und im Rahmen von drei Hauptarbeitspaketen entwickelt:
1) Identifizierung des Ist-Zustands von Online-Chorproben
2) Entwicklung technischer Lösungen und Konzepte für die Durchführung von Online-Chorproben
3) Anwendung und Evaluation der entwickelten technischen Lösungen und Konzepte
Wie wurde das Projekt umgesetzt?
Das Projekt stützte sich auf eine enge Verzahnung von Technologieentwicklung und chorpädagogischer Anwendung. Unter Einsatz von latenzoptimierter Software (Soundjack) wurden Konzepte entwickelt, die sowohl die Technik als auch die soziale Interaktion und die Technologieakzeptanz der Singenden in den Fokus stellen.
Wie wird das Projekt finanziert?
Das Projekt wurde als Kooperationspartnerschaft im Rahmen der Leitaktion 2 des "ERASMUS+"-Programms der Europäischen Union gefördert (Fördernummer: 2022-1-LI01-KA220-HED-000086928). Die Universität Liechtenstein übernahm hierbei die Federführung in enger Zusammenarbeit mit der Universität Mozarteum Salzburg und der Hochschule Anhalt.
Welche Erfolge konnten erzielt werden?
Mit dem Laborchor konnten 30 Online-Proben und fünf Konzerte mit Teilnehmenden aus sieben Ländern erfolgreich durchgeführt werden. Neben dem musikalischen Erfolg konnte auch eine große mediale Reichweite erzielt werden: Es wurden über 55 Beiträge in den sozialen Medien mit ca. 24.000 Reaktionen veröffentlicht, 14 Pressemitteilungen verfasst und drei Informationsveranstaltungen mit ca. 500 Teilnehmenden realisiert.
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