Inhalt
Ahna & Ähne – Das Mehr-als-Generationencafé
SettingBetriebe / Arbeitsplatz
Familien / Wohnraum
Vereine / Freizeit
ZielgruppeSeniorinnen / Senioren
Bevölkerung allgemein
Ort/LandBludenz, (A )
Jahr2026
ProjektträgerVerein Ahna und Ähne
→ Link zum Projekt ProjektleitungWolfgang Sila
Markus Amann
0043 676 4967268
Ahna & Ähne – Das Mehr-als-Generationencafé
Herz & Haltung
Das Projekt "Ahna und Ähne" ist ein generationenübergreifendes Sozialprojekt des gemeinnützigen Vereins Ahna und Ähne in Vorarlberg und der Bodenseeregion. Ziel ist die Stärkung sozialer Teilhabe älterer Menschen sowie die Förderung des Generationendialogs. Kern des Projekts ist der Betrieb öffentlich zugänglicher Generationencafés, in denen pensionierte Seniorinnen und Senioren (Ahna`s und Ähne`s) in geringfügigen oder Teilzeitbeschäftigungen tätig sind. Ergänzend werden mobile Formate wie Pop-ups, Workshops und Veranstaltungen umgesetzt. Das Projekt verbindet Beschäftigung, Begegnung, Erhalt von Traditionen und kulturellen Austausch und ist langfristig angelegt, mit geplanten weiteren Standorten in der Region.
„Unser Herzensprojekt zeigt, wie Gemeinschaft konkret gelebt und nachhaltig gestaltet werden kann.“
Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?
Altersarmut und Alterseinsamkeit nehmen im Bodenseeraum deutlich zu, wobei insbesondere alleinlebende Frauen finanziell und sozial eingeschränkt sind. Gleichzeitig mangelt es an niederschwelligen Arbeits- und Begegnungsangeboten, die Senior:innen eine aktive und wertschätzende Rolle in der Gesellschaft ermöglichen.
Welche Ziele verfolgt das Projekt?
Kernziel ist die Linderung von Altersarmut und Einsamkeit durch Wertschätzung und einen Zuverdienst für Senior:innen. Parallel dazu soll ein Ort des gegenseitigen Lernens geschaffen werden, der das soziale Miteinander und die Lebensqualität in der Region nachhaltig verbessert.
Wie wurde das Projekt umgesetzt?
Die operative Umsetzung erfolgt durch ein ehrenamtliches Kernteam in Kooperation mit angestellten Senior:innen, unterstützt durch einen interdisziplinären Fachbeirat aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Gastronomie, Kommunikation und Finanzen. Die praktische Umsetzung erfolgt dabei über drei zentrale Säulen:
- Cafébetrieb: Eröffnung des ersten Standorts in Bludenz, weitere Standorte (z. B. Dornbirn) sind in Planung.
- Mobile Formate: Durchführung von Pop-up-Cafés, Strick- und Singnachmittagen sowie Back-Workshops.
- Vernetzung: Aufbau regionaler Partnerschaften aus Wirtschaft und Sozialwesen zur Qualitätssicherung.
Wie wird das Projekt finanziert?
Die Finanzierung basiert auf einer Mischkalkulation aus Einnahmen des Cafébetriebs und Veranstaltungen, Mitgliedsbeiträgen sowie Sponsoring durch Unternehmenspartnerschaften und Fördermittel.
Welche Erfolge konnten erzielt werden?
Das Projekt verzeichnet bereits eine hohe Resonanz: Jährlich werden mehrere Dutzend Senior:innen beschäftigt und hunderte bis tausende Gäste über die verschiedenen Formate erreicht. Die messbaren Effekte zeigen sich in einer gesteigerten sozialen Teilhabe der Beteiligten und einer verstärkten gesellschaftlichen Sensibilisierung für den Generationendialog. Durch die geplante Expansion im Jahr 2026 wird die Reichweite des Modells kontinuierlich ausgebaut.