Inhalt

Projekttitel

Tomorrow – Die Welt ist ­voller Lösungen

Setting

Schulen / Bildung

Zielgruppe

Bevölkerung allgemein

Ort/Land

Häggenschwil, (CH )

Jahr

2019

Projektträger

SBW Haus des Lernens ­ Secundaria Häggenschwil

→ Link zum Projekt Projektleitung

Regula Immler
+41 71 3400232

→ r.immler@sbw-haeggenschwil.ch → regiimmler@hotmail.com
Projektleitung "tomorrow" Projektlogo "tomorrow"

Tomorrow – Die Welt ist ­voller Lösungen

Kreativität

Inspiriert vom Dokumentarfilm ‚Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen‘ (2015) wurde gemeinsam mit Jugendlichen die ‚Agentur für nachhaltige Zukunftsideen‘ gegründet. Die Beteiligten engagierten sich dabei auf drei verschiedenen Ebenen.

 

Als ‚Future Scouts‘ suchten sie nach nachhaltigen Zukunftsideen und Projekten in der Region, besuchten diese und nahmen sie unter die Lupe.

Als ‚Helping Hands‘ stellten sie für 100 Stunden ihre Arbeitskraft entweder für eine sinnvolle Sache zur Verfügung oder in den Dienst einer sinnvollen ­Organisation, wie z.B. die ‚Energie- und Klimapioniere‘.

Als ‚Change Makers‘ lancierten sie dann selbst kleine Projekte.

 

Alle Fundstücke und Tätigkeiten wurden in einer Kartei und auf einer Landkarte gesammelt. Mit Hilfe von großen Postkarten wurden die Erkenntnisse und erlebten Geschichten geteilt.

„Viele Menschen mit vielen kleinen Taten ergeben eine große Veränderung.“
Ausgangslage

Wie kam Ihnen die Idee zu dem Projekt?

Ursprung war ein nichtsahnender Kinobesuch. Der Film ‚Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen‘ zeigt nachhaltige Ideen aus der ganzen Welt. Dies animierte mich dazu, nicht nur Teil unserer vielen globalen Probleme zu sein, sondern auch Teil der Lösung zu werden. Damit kann man vor der eigenen Haustüre beginnen. Die Rechnung ist bestechend einfach: Viele Leute mit vielen kleinen Taten ergeben eine große Veränderung. So habe ich in der Schule im Rahmen eines Wahlpflichtfaches jugendliche Mitarbeitende für dieses Anliegen gesucht und die ‚Agentur für nachhaltige Zukunftsideen‘ gegründet.

Ziele

Was wollen Sie mit dem Projekt erreichen?

Die Jugendlichen sollen lernen, was Nachhaltigkeit bedeutet, und sich von verschiedenen Projekten inspirieren lassen. Entscheidend ist, dass wir selbst handeln und eigene Aktionen umsetzen. Die Möglichkeiten des Engagements sind so vielfältig. Jeder findet etwas, das zu seinen Fähigkeiten und Talenten passt.

Methoden

Wie haben Sie das Projekt umgesetzt?

Das Projekt wurde 2016 und 2017 an der SBW Secundaria Häggenschwil SG mit Jugendlichen des 7.–9. Schuljahres durchgeführt. Das Wahlpflicht-Angebot ‚CréActiva‘ bietet hierfür gute Rahmenbedingungen. So haben wir beispielsweise ein Gesprächskaffee mit Asylsuchenden des Dorfes organisiert, Guerilla-Gardening ausprobiert, Neuzuziehende überrascht, einen Hofladen-Guide erstellt und bei der Rest-Ess-Bar St.Gallen mitangepackt. Unser Motto lautet: Taten statt Worte.

Finanzierung

Wie haben Sie das Projekt finanziert?

Das Projekt habe ich als Sekundarlehrerin im Rahmen des Schulbetriebs organisiert. Natürlich braucht es dafür auch viel ehrenamtliches Engagement. Zusätzlich wurden wir von unserem Kooperationspartner Service-Learning finanziell unterstützt.

Erfahrungen

War Ihr Projekt erfolgreich?

Unsere Ziele haben wir vollumfänglich erreicht: Alle 24 beteiligten Jugendlichen haben erfahren, dass es große Freude macht, sich für eine sinnvolle Sache zu engagieren. Sie haben erlebt, dass sie etwas bewirken können. Zudem haben sie erfahren, dass wir düsteren Zukunftsprognosen und schwierigen Situationen nicht hilflos ausgeliefert sind. Aktuell arbeiten wir daran, das Projekt noch einmal durchzuführen. Auch bleibt die ‚Agentur für nachhaltige Zukunftsideen‘ im Rahmen der Familie Riklin Immler in Speicher weiterhin bestehen.

PechaKucha im Rahmen des IBK-Studientags für Gesundheitsförderung und Prävention am 10. April 2019